Stand: 11 März 2008 Weiterempfehlen DruckenDrucken

TerrsaSAR-X

Leistungsstarker SAR-Satellit mit Spitzenleistungen

Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X

Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X

© EADS

Der im Juni 2007 gestartete TerraSAR-X, der neueste Ein-Tonnen-Allwettersatellit von Astrium, soll Erdbeobachtungsdaten in neuer Qualität mit einer auf einen Meter genauen Auflösung für Wissenschaft und kommerzielle Anwendungen liefern.

Kommerzielle Nutzer verlangen detailreiche Daten, die auf ihren jeweiligen Bedarf genau abgestimmt sind. Diese Daten müssen schnell, zuverlässig und unabhängig von Tageslicht oder Witterungseinflüssen verfügbar sein. TerraSAR-X wird genau dies ermöglichen. Besonders geeignet für die kommerzielle Verwertung sind Daten von synthetischen Apertur-Radaren (SAR). Die SAR-Instrumente liefern extrem detaillierte Radarbilder bei Tag und Nacht und bei jedem Wetter, sie dienen als Grundlage für ein breites Spektrum von Produkten und Services. Kundenspezifische Hightec-Bilderauswertung, topographische Karten, Datenbanken und Analysen sind beispielsweise in vielen Bereichen immer gefragter: Umweltplanung, Landbewirtschaftung und Erschließung von Bodenschätzen, Regional- und Stadtplanung, Katastrophenmanagement und -Schutz, Risikobewertung für Versicherungen, Sicherheits- und Verteidigungsbereich...

Von TerraSAR-X gelieferte Datensätze neuer Qualität werden natürlich auch für eine Fülle neuer Forschungsansätze sorgen, wie beispielsweise in den Bereichen Ökologie, Geologie, Hydrologie und Ozeanographie. Kleinste Verschiebungen an der Erdoberfläche (Plattentektonik, Vulkanismus, Erdbeben) sind weitere wissenschaftliche Anwendungsfelder.

TerraSAR-X

8 min.  41 sec.

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Das deutsche TerraSAR-X-Raumfahrtprogramm wird erstmals in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) durchgeführt, bei der beide Parteien zur Finanzierung beitragen. Kooperationspartner sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Astrium. DLR zeichnet verantwortlich für die wissenschaftliche Verwertung der Daten. Der Geo-Informationsanbieter Infoterra GmbH wird die Daten kommerziell verwerten. Diese hundertprozentige Tochterfirma von Astrium spezialisiert sich auf die Erhebung und Verarbeitung von luft- und satellitengestützten Daten.

Vanna, Norway

Vanna, Norway

© EADS

Infoterra GmbH

Die Infoterra GmbH, Friedrichshafen, hält exklusiv die kommerziellen Vermarktungsrechte für den neuen deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X, der am 15. Juni 2007 gestartet wurde. Das Unternehmen liefert wetterunabhängig hochauflösende Radardaten einer neuartigen Qualität, und ist zudem in der Lage, Kunden einen zuverlässigen Direktzugang zu TerraSAR-X Daten zu ermöglichen.

Vielfältige Geoinformationsprodukte und –dienstleistungen ergänzen das Angebot: basierend auf TerraSAR-X Daten sowie den Aufnahmen anderer Satelliten erzeugt Infoterra zuverlässig und zeitnah wertvolle Informationen, die in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen weltweit eingesetzt werden.

Infoterra GmbH ist bereits seit einigen Jahren an der Entwicklung und Erprobung europäischer GMES-Dienste beteiligt und hat insbesondere in der Landbeobachtung und der Wasserqualitätsabschätzung, dem Hochwasser-Risikomanagement sowie bei Raumplanungsanwendungen eine führende Expertise aufgebaut.

Die Firma beschäftigt mehr als 60 Mitarbeiter am Hauptsitz in Friedrichshafen sowie einer Produktionsstätte in Potsdam und ist Teil der europäischen Infoterra-Gruppe, zu der auch Firmen in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Ungarn gehören. Das Unternehmen ist eine einhundertprozentige Tochter der Astrium, Europas führendem Weltraumunternehmen.

Weniger als 24 Stunden später stellte UNOSAT eine vorläufige Analyse der Überschwemmungssituation im Maßstab 1:20.000 via Internet bereit: eine wertvolle Informationsquelle für UN-Einrichtungen genauso wie für andere nationale wie internationale, staatliche wie nichtstaatliche Organisationen, die einen Einsatz im Krisengebiet vorbereiteten.Nach Angaben von UNOSAT stellt diese Kartierung das Hochwasser im betroffenen Stadtgebiet von Trinidad sehr deutlich dar. Die Analyse der Überschwemmungssituation wurde auf Basis einer einzelnen TerraSAR-X Aufnahme vom 14. Februar durchgeführt, unterstützend wurden frühere Aufnahmen des Kanadischen RADARSAT-1 (8. Februar 2008, 5. April 2001) herangezogen.

Weniger als 24 Stunden später stellte UNOSAT eine vorläufige Analyse der Überschwemmungssituation im Maßstab 1:20.000 via Internet bereit: eine wertvolle Informationsquelle für UN-Einrichtungen genauso wie für andere nationale wie internationale, staatliche wie nichtstaatliche Organisationen, die einen Einsatz im Krisengebiet vorbereiteten.

Nach Angaben von UNOSAT stellt diese Kartierung das Hochwasser im betroffenen Stadtgebiet von Trinidad sehr deutlich dar. Die Analyse der Überschwemmungssituation wurde auf Basis einer einzelnen TerraSAR-X Aufnahme vom 14. Februar durchgeführt, unterstützend wurden frühere Aufnahmen des Kanadischen RADARSAT-1 (8. Februar 2008, 5. April 2001) herangezogen.

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